29.01.17

Ausgedehnter Küchenbrand in Mittelbiberach zerstört Wohnung

Kurz nach Mitternach alarmierte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Biberach die Feuerwehren der Gemeinde Mittelbiberach und Biberach zu einem Küchenbrand nach Mittelbiberach in die Bachstraße. Die Bewohnerin bemerkte das Feuer gerade noch rechtzeitig und konnte sich in Sicherheit bringen. Die im Haus befindliche Katze konnte nur noch tot geborgen werden.

Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden ein komplett verrauchtes Wohnhaus, integriert in ein ehemaliges Landwirtschaftsgebäude, vor. Die Küche befand sind bereits im Vollbrand. Das Feuer drohte auf das gesamte Haus samt Stadel überzugreifen. Die Löschmaßnahmen des Angriffstrupps unter Atemschutz zeigten eine erste Wirkung und der Brand konnte eingedämmt werden.

Die Feuerwehr Biberach unterstützte die Kameraden aus Mittelbiberach und Reute bei den Löscharbeiten im Innenangriff mit einem Löschzug. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde eine Entnahme aus dem Rotbach, der oberflächig gefroren war, vorgenommen. Die Drehleiter wurde zur Brandbekämpfung und Anleiterbereitschaft in Stellung gebracht.

Bei den Nachlöscharbeiten kam die Wärmebildkamera zum Einsatz. Um eine weitere Brandausbreitung durch Glutnester zu verhindern, musste das Kücheninventar ins Freie gebracht und die Holzdecke geöffnet werden.

Weiterhin kam das Wechselladerfahrzeug aus Biberach mit dem Abrollbehälter Atemschutz samt Vorzelt zum Einsatz; hier konnten die Einsatzkräfte ihr Atemschutzgerät wechseln. Nette Nachbarn hatten die Einsatzkräfte in dankenswerter Weise mit heißem Kaffee und Keksen versorgt. Vielen Dank für die nette Geste!

Die Rauch- und Rußausbreitung im gesamten Haus machen dieses zur Zeit unbewohnbar. Die Bewohnerin kam mit einer vermutlich leichten Rauchgasvergiftung in ein Klinikum.

Die Feuerwehr Biberach war mit 5 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften im Einsatz. Die Polizei, der Rettungsdienst und der diensthabende stv. Kreisbrandmeister Klaus Merz waren ebenfalls vor Ort. Der Energieversorger machte das Gebäude stromlos. Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar.

Bericht FH / Bilder LH