30.06.17

24-Stunden-Aktion der Jugendfeuerwehr Biberach

Steffen Layer spricht über die Jugendfeuerwehr Biberach und die 24-Stunden-Aktion am Wochenende

Steffen Layer - Jugendwart JF BC

Alle vier Jahre organisiert die Freiwillige Feuerwehr Biberach für ihre Jugendfeuerwehr eine große 24-Stunden-Aktion. Los geht’s diesen Samstag, 1. Juli, um 13 Uhr. Was die 27 Mitglieder der Biberacher Jugendfeuerwehr in diesen 24 Stunden erwartet, bleibt allerdings noch geheim. Wie wichtig aber solche Aktionen sind und was die Jugendfeuerwehr für Biberach bedeutet? Redakteurin Tanja Bosch hat mit dem Jugendfeuerwehrwart Steffen Layer gesprochen.

 

Herr Layer, was passiert bei der 24-Stunden-Aktion?

Steffen Layer: Mein Betreuerteam und ich haben uns einige spannende Feuerwehr-Szenarien überlegt. Es geht einfach darum, das Geübte in Aktion anzuwenden. Wir spielen den Alltag einer Berufsfeuerwehr nach. Wir werden die Jugendlichen in vier Gruppen einteilen und sie durchlaufen dann verschiedene Einsätze, aber für einen Großeinsatz müssen dann alle ausrücken. Mehr will ich aber vorerst nicht verraten, es soll schließlich eine Überraschung sein.

 

Warum gibt es die 24-Stunden-Aktion nur alle vier Jahre?

Das ist einfach das Highlight eines jeden Jugendlichen in seiner Dienstzeit bei der Jugendfeuerwehr. Es soll etwas Besonderes bleiben, jeder soll die Aktion möglichst einmal mitmachen. Die Jungs und Mädchen sind auch schon total nervös und fragen immer, was sie am Samstag erwartet.

 

Wie wichtig ist es, eine Jugendfeuerwehr zu haben?

Es ist sehr wichtig, unseren eigenen Nachwuchs in die aktive Feuerwehr zu bringen. Mit 18 Jahren können sie wechseln. Das ist natürlich auch die Vision der Jugendfeuerwehr, es geht darum die Schlagkraft und die Mannschaftsstärke der aktiven Feuerwehr zu halten. Und wenn wir sie selbst ausbilden, dann ist das nur von Vorteil.

 

Momentan sind 27 Jugendliche dabei. Ist das genug?

Die Größe ist eigentlich optimal, aber natürlich freuen wir uns immer, wenn jemand Lust hat, mitzumachen. Drei von den 27 Jugendlichen sind Mädchen, dazu kommen acht Betreuer, die sich um die Ausbildung kümmern.

 

Was ist das Schöne am Jugendfeuerwehrwart-Sein?

Ich war früher selbst in der Jugendfeuerwehr und hatte einen Riesenspaß. Wenn wir jetzt zum Beispiel die 24-Stunden-Aktion vorbereiten fühlen wir uns selbst wieder wie Kinder und wollen den Jugendlichen spannende Szenarien bieten. Außerdem ist es wirklich schön zu sehen, wie sich die Jugendlichen entwickeln und der Schritt in die aktive Wehr ist dann schon etwas Besonderes.

 

Bericht aus der SZ entnommen: www.schwaebische.de/region_artikel,-Nachwuchs-in-die-aktive-Feuerwehr-zu-bringen-_arid,10692932_toid,112.html