16.08.17

Akku setzt Heizung in Brand

Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Brand in Mittelbiberach.

Am Nachmittag hatte der Hausbesitzer im Schubertweg einen Akku zum Laden angeschlossen. Das Ladegerät stand im Heizungskeller. Am frühen Abend geriet der Akku in Brand. Die Flammen breiteten sich im Heizraum aus. Die Hitze sprengte den Wasserbehälter. Das Glück im Unglück: Die Flammen konnten sich nicht weiter ausbreiten. Kurz nach 18 Uhr meldeten die Rauchmelder im Haus den Brand. Daraufhin brachten sich die Bewohner in Sicherheit und verständigten die Feuerwehr. Neben den Wehren aus Mittelbiberach und Reute war auch ein Biberacher Löschzug vor Ort und unterstütze die Löschtrupps mit weiteren Atemschutzgeräteträgern und einer Wärmebildkamera. Der eigentliche Brand ließ sich zwar auf den Heizungskeller beschränken, Rauch und Ruß konnten sich jedoch im gesamten Haus ausbreiten und so entstand ein Sachschaden, den die Polizei auf rund 50.000 Euro schätzt. Die Helfer nahmen einen Teil des ausgelaufenen Wassers im Keller mit Wassersaugern auf und überprüften das Gebäude mit Hilfe eines Mehrgasmessgeräts auf gesundheitsschädliche Stoffe. Die Besatzung des ebenfalls alarmierten RTW kam nicht zum Einsatz, verletzt wurde niemand. Ebenfalls vor Ort waren Bürgermeister Berg und der stellvertretende KBM Merz.

aus dem Polizeibericht, ergänzt LH, Bilder SL