30.05.18

Zimmerbrand in Winterreute

Gemeldeter Dachstuhlbrand war erfreulicherweise "eine Nummer kleiner"

Der ausgebrannte Fernsehapparat in Winterreute

Als am späten Abend von Süden her eine Gewitterfront aufzog, war die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es für die Biberacher Wehr wieder Arbeit geben würde. Letztlich verlief die Nacht für die Feuerwehrleute einigermaßen glimpflich. Zunächst war die Drehleiter gegen 22.30 Uhr angefordert worden zu einem umgestürzten Maibaum in Schemmerhofen-Altheim. Dort war der Baum auf ein Gebäude gestürzt und hat den Dachständer samt Stromleitungen in Mitleidenschaft gezogen. Gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr und der Netze BW gelang es, den Maibaum zu bergen und das Dach provisorisch abzudichten (siehe auch extra Einsatzbericht).

In der Folge kam der Alarm zu einem beginnenden Dachstuhlbrand in Winterreute. Nach erster Erkundung durch die Feuerwehrabteilung Ringschnait stellte sich das Feuer als Brand eines Fernsehgerätes heraus, den die Einsatzkräfte schnell löschten; der Löschzug aus Biberach unterstützte mit Wärmebildkamera und Drucklüfter und konnte nach kurzer Zeit wieder einrücken.

Zu einem ausgewachsenen Dachstuhlbrand war es in der Zwischenzeit in Waldenhofen (Kirchdorf an der Iller) gekommen; von dort forderte die Einsatzleitung den AB A/S und umfangreiches frisches Schlauchmaterial aus Biberach an, sodass auch hier zwei Biberacher Fahrzeuge zum Einsatz kamen.

Das letzte Fahrzeug nach diesen drei Einsätzen stand gegen 3.30 Uhr wieder auf seinem Platz in der Fahrzeughalle, derzeit noch in der alten. Einsatzbereit.

Bericht: Ludger Haack, Bilder: Marcel Drogla, Johannes Rabatscher