Brand vernichtet landwirtschaftliches Geb?ude
MITTELBIBERACH ? Auf einem Einzelgeh?ft bei Mittelbiberach im Landkreis Biberach ist es am Donnerstagmittag zu einem Brand einer landwirtschaftlichen Halle gekommen. Das Feuer brach kurz vor 15 Uhr beim Abladen von Heu aus. Die damit besch?ftigen Personen konnten sich in Sicherheit bringen. Die Flammen selbst breiteten sich rasend schnell aus und ein starker Wind tat das ?brige.
Ein Gro?aufgebot an Feuerwehren hat die L?scharbeiten ?bernommen. Neben Flammen und Wind hatten die Helfer auch mit starker Hitze und dichtem Qualm zu k?mpfen. Anwohner eines mehrere 100 Meter entfernten Wohngebiets wurden ?ber Rundfunk und durch Lautsprecherdurchsagen zum Schlie?en von T?ren und Fenstern aufgefordert. Verletzte gab es nicht. Der Schaden bel?uft sich auf mehrere 100.000 Euro. Die Ermittlungen, von Polizei und Staatsanwaltschaft zur Brandursache sind im Gange.
Die erste Meldung ?ber den Brand ging um 14.56 Uhr beim Notruf der Polizei ein. Durch eine sofortige Weiterschaltung zur Rettungsleitstelle des Landkreises erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren aus Mittelbiberach und Reute, aus Biberach, Bad Schussenried, Bad Buchau und Riedlingen. Auch die Werksfeuerwehren der Firmen Boehringer-Ingelheim aus Biberach sowie Airbus aus Laupheim r?ckten aus. Kreisbrandmeister und Kreischemiker waren ebenfalls vor Ort. Insgesamt waren es rund 150 Einsatzkr?fte mit 30 Fahrzeugen.
Die Halle war trotz des Feuerwehr-Gro?einsatzes nicht zu retten. Schon beim Eintreffen der ersten Wehren stand das Geb?ude in hellen Flammen. Diese fanden in den eingelagerten Futtervorr?ten reiche Nahrung und der starke Wind fachte das Feuer immer wieder an. Das Geb?ude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Der Schaden betr?gt ersten Sch?tzungen zufolge einige 100.000 Euro. Weitere Geb?ude befanden sich nicht in unmittelbarer N?he. Allerdings konnte durch starken Funkenflug ein ?bergreifen der Flammen zun?chst nicht ausgeschlossen werden.
Der Rettungsdienst war mit der Schnelleinsatzgruppe des DRK Biberach, Rettungswagen und einem leitenden Notarzt zur Hilfeleistung bereit. Verletzte hat es zum Gl?ck nicht gegeben. Allerdings mussten etliche Ersthelfer und einige sonstige Personen wegen Schocks, ?beranstrengung und Atemnot betreut werden.
Der genaue Brandort lag in Mittelbiberach-Zweifelsberg, einem Weiler an der Kreisstra?e zwischen Mittelbiberach und Stafflangen. Die in Flammen stehende Halle in der Gr??e von etwa 30 mal 50 m Metern beherbergte neben Futtervorr?ten auch den Maschinenpark des landwirtschaftlichen Betriebs, sonstiges Inventar und D?ngervorr?te. Tiere befanden sich nicht darin. Wegen der Gefahr sch?dlicher Abgase erfolgte eine Warnung von in Windrichtung liegenden Bewohnern von Mittelbiberach. Experten der Feuerwehr f?hrten ?ber l?ngere Zeit an mehreren Stellen Schadstoffmessungen durch und analysierten zusammen mit dem Kreischemiker die Lage. Gefahrstoffe sind nicht gemessen worden. An der Brandstelle errichtete die Feuerwehr zum Schutz eines nahe gelegenen Baches eine ?lsperre und direkt um die Einsatzstelle wurde ein mobiles L?schwasserr?ckhaltesystem gelegt.
Brandursachenermittlungen dauern an
Am Freitag nun machten sich Experten von Schutz- und Kriminalpolizei in Absprache mit der Staatsanwaltschaft auf die Suche nach der Brandursache. In der total niedergebrannten Scheune mit Resten von Futtervorr?ten, D?ngemitteln und etwa einem Dutzend total zerst?rter landwirtschaftlicher Maschinen gestaltet sich diese Arbeit sehr schwierig. Ein abschlie?endes Ergebnis steht weiterhin aus. Auch zur genauen Schadensh?he dauern die Feststellungen der Beteiligten weiterhin an. Von einem Betrag von mehreren 100.000 Euro indes wird weiterhin ausgegangen.
(Pressemitteilungen der Polizeidirketion Biberach / ?-Gruppe)
(Einsatz Nr. 178/2008, Bilder FH/RS)









