Gemeinsame ?bung der Strahlenschutzgruppen des Landkreises Biberach
Klappt das taktische und technische Zusammenspiel der drei Strahlenschutzgruppen im Landkreis Biberach? Das war eine der Kernfragen am vergangenen Freitagabend (10.10.2008), als sich Mitglieder der Feuerwehren Bad Buchau, Laupheim und Biberach (St?tzpunkte, die f?r Strahlenschutzeins?tze im Landkreis zust?ndig sind) in Biberach zu einer gemeinsamen ?bung trafen.
Vorausgehend war auf Anregung der ABC-Zugf?hrer aus Biberach eine Arbeitsgruppe, bestehend aus dem KBM, den Fachberatern Strahlenschutz und Teilnehmern aller drei Strahlenschutzgruppen, ins Leben gerufen worden, die ein grundlegendes Konzept f?r den Strahlenschutzeinsatz im Landkreis erarbeitete. Es galt, Gr??e und Ausr?stung der drei Gruppen zu vereinheitlichen, verschiedene Alarmierungsstufen festzulegen und die beteiligten Feuerwehrangeh?rigen nach einheitlichen Grunds?tzen auszubilden und im Einsatz einheitlich zu f?hren. Die Fr?chte der Bem?hungen k?nnen sich sehen lassen. Die ?bungsannahme, die von dem Motorbrand eines Kleintransporters (beladen mit radioaktivem St?ckgut) in einer Autowerkstatt ausging, sah vor, dass erst w?hrend der Menschenrettung und der L?scharbeiten der Ersteinsatzkr?fte aus Biberach die Gefahr der radioaktiven Ladung erkannt wurde. Die sofort nachalarmierten Strahlenschutzgruppen Bad Buchau und Laupheim ?bernahmen dann die Sicherstellung der Ladung und die Einrichtung des Dekon-Platzes, die Einsatzleitung oblag der F?hrungsgruppe mit ELW 2 aus Bad Buchau.
In der abschlie?enden ?bungsbesprechung dankte KBM Reitter, der mit seinen Stellvertretern als Beobachter das Szenario verfolgt hatte, den eingesetzten Kr?ften f?r ihr Engagement in dieser nicht allt?glichen Materie und setzte offiziell Ralf Kiesling (WF Boehringer) und Uwe Zeller (FF Biberach) als ?Fachberater Strahlenschutz? in ihr Amt ein.
Auch die Feuerwehr Biberach bedankt sich hiermit bei allen im Vorfeld und jetzt bei der ?bung Beteiligten (eingeschlossen hier auch die 5 Angeh?rigen der Biberacher Jugendfeuerwehr, die sich als ?Opfer? zur Verf?gung gestellt hatten) f?r die gute Zusammenarbeit. Weitere gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen auf dem Gebiet des Strahlenschutzes werden folgen.
(LH, Bilder: Feuerwehr Biberach)

